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Retargeting ohne Druck: Frequenz und Ton finden
Retargeting wirkt, wenn es an echte Shop-Interaktionen anknüpft: angesehene Produkte, abgebrochene Warenkörbe, frühere Käuferinnen und Käufer mit passenden Nachkäufen.
Problematisch wird es, wenn Botschaften mit künstlicher Dringlichkeit arbeiten. Wer ständig „nur noch heute“ sieht, obwohl der Shop dauerhaft lieferbar ist, verliert Vertrauen — und oft auch die Bereitschaft, erneut zu klicken.
Sinnvoller ist eine klare Sequenz: zuerst Produkterinnerung, dann Nutzen- oder Zubehörhinweis, später ein ruhiger Service-Hinweis (Versand, Beratung, Größenhilfe). Frequenzdeckel schützen vor Überbelichtung.
Soft Net Lab plant Retargeting deshalb immer mit Ausschlüssen (bereits gekauft, Mitarbeiterverkehr) und einer maximalen Kontaktzahl pro Woche. Performance und Markenton müssen zusammenpassen.